Dienstag, 3. April 2012

Vom Kuchen backen und Kleider nähen

Heute bin ich um 4 Uhr morgens aufgewacht.
Niesen, Naselaufen, wieder einschlafen unmöglich.
Eine Stunde später habe ich es gut sein zu lassen.
Aufstehen, duschen, anziehen.
Eine weitere Stunde später war ich dann so müde,
dass ich mich wieder hinlegen musste.
Und dann hatte ich den besten Traum überhaupt:

Ich  hatte ein neues Kuchenrezept ausprobiert.
Für einen Schokoladenkuchen.
Mit einer hellen Creme-Sahne-Glasur.
Und Kirschen waren auch noch mit drauf.
Und als der Kuchen schon fertig war, konnte ich laut Rezept, ganz nebenbei, aus der Rührschüssel mit den Teigresten, ein neues handgenähtes Kleid ziehen, einfach so, praktisch im selben Vorgang hergestellt, nur durch ein bißchen herumkneten in den Teigresten.
Ehrlich, ich war überglücklich.
Ein Kuchen UND ein neues Kleid!
Wahnsinn.

Das Kleid bestand aus einem Unterkleid, mauvefarben (wahrscheinlich eine Mischung aus den Kirschen und der Schokolade), ganz zart und weich. Und das Überkleid war aus einem festen, durchscheinenden, weißen Gewebe, ähnlich wie Taft (vermutlich eine Mischung aus steifgeschlagener Sahne und Eischnee). Es sah ein bißchen nach Alexander McQueen aus.
Natürlich passte das Kleid wie angegossen.
Noch im Traum war ich so fasziniert, dass ich das Rezept nicht aus der Hand gegeben habe, während ich noch übliches anderes Traumzeugs erledigen musste.

Nach dem Aufwachen habe ich direkt dem Herrn Doktor davon erzählt, der sich eher für den Kuchen interessiert hat. Aber ich glaube, er konnte auch meine Begeisterung in Bezug auf den potenziell neuen Herstellungsprozess handgenähter Kleider nachvollziehen.

Ich wünschte ich hätte das Rezept mit herüber retten können.

1 Kommentar:

  1. Oh, bitte, bitte! Sag Bescheid, wenn dir das Rezept nochmal über den Weg läuft: ich habe momentan beim Backen UND beim Nähen so meine Schwierigkeiten.

    Und mauve klingt ganz wunderbar … ich will mich in so ein Kuchenkleid reinlegen *seufz*

    AntwortenLöschen