Samstag, 30. April 2011

Das Häkeln und ich

Anfang April ist mein Häkelshrug tatsächlich fertig geworden.
Das erste Häkelprojekt seit fast 15 Jahren.
Häkelmuster: Mykonos von Marie Wallin aus Rowan Summer Crochet
Nachdem ich also knapp einen Monat mit diesem Projekt verbracht habe, konnte ich mir folgende Meinung über das Häkeln und mich bilden:
+ Häkeln kann man überall. Ich würde nicht meinen Stickrahmen, Nadel, Schere und Stickgarn mit ins Bett nehmen um vorm Schlafengehen noch ein bißchen zu sticken. Aber Garnknäule und Häkelnadel? Sicher.
+ Es ist tatsächlich sehr entspannend. Wenn man einmal das Muster verstanden hat geht es von allein. Nicht nachdenken zu müssen und dennoch etwas fertig zu kriegen ist immer gut.

- Die Zählerei ist der größte Nervfaktor für mich. Bei diesem Projekt ging das noch. Das Schlimmste waren die 89 Maschen der Luftmaschenkette und da korrekt die erste Reihe fester Maschen draufzusetzen. Dann muss man aber immer noch die Maschen im Muster zählen (seht Ihr die Blume mit den 5 Büscheln im Muster? Ja, es gibt Blumen in dem Shrug, die nicht 5 Büschel haben). Und die Reihen. Und was weiß ich noch alles. Ich habe sehr viel gezählt. Zählen ist einfach nicht so mein Ding.

Das Häkeln wieder anzufangen war am Anfang eine ziemliche Überwindung und ich habe mich sehr unsicher dabei gefühlt. Im Nachhinein völlig unnötig. Ich habe schon die nächste 89er-Luftmaschenkette fertig.

1 Kommentar:

  1. Toll sieht der Shrug aus!!! Da hat sich die Mühe sich wieder ins Häkeln einzuarbeiten doch gelohnt, oder? Ich möchte das Häkeln auch nicht mehr missen. Ich hoffe, wir sehen demnächst noch mehr von deinen Häkelwerken :-)

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