Dienstag, 24. August 2010

Ich freu mir nen Ast

Es hat ewig gedauert, aber nun ist das erste Stück der Vorderseite fertig appliziert:
Und mein Ast hat einen viel schöneren Schwung als der von der Vorlage, finde ich.
Mit der Stoffauswahl bin ich bisher auch ganz zufrieden. Ich hatte Zweifel, Stoffe in so tiefen kontrastreichen Farben zu verwenden. Auf der anderen Seite wollte ich aber auch, dass sich das Motiv stark von der Bordüre abhebt. Und das wird es auf jeden Fall.
Beim Applizieren haben mir vor allem die Spitzen Schwierigkeiten bereitet. Irgendwie rutscht mir die Kante immer wieder raus und wird dann runder als gedacht, weil ich ständig Stoff nachfassen muss. Viellicht gibt's da irgendeinen Trick. Als nächstes kommen jetzt aber ja auch die Blätter, von denen jedes einzelne gleich zwei Spitzen hat, da kann ich dann noch üben.
Durch meine Testblume habe ich gelernt, dass es ratsam ist, die Formen nicht komplett bis auf die Nahtzugabe zurückzuschneiden, da man dann kaum noch Spielraum hat, den Stoff unter der Nadel korrekt entlang der Markierungen zu bewegen. Dieses Mal habe ich also zunächst alle Blätter ausgeschnitten und auf das Vlies geheftet (wie konnte ich nur jemals auf das Heften verzichten?!), und siehe da, meine Blätter haben ihre geplante Form angenommen.
Oben seht ihr die vier extra Blätter, die ich gemacht habe. Laut Vorlage kommen 13 Blätter an den Ast. Aber erstens bin ich ein bißchen abergläubisch und zweitens verspreche ich mir von einer höheren Blätterdichte eine interessantere Optik durch das Ungleichgewicht der hohen Farbdichte an der unteren Motivkante zu den den Blumen an der oberen Kante.

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