Dienstag, 1. Juni 2010

Notizheft für den Frühsommer

Von meinem letzten Notizheftprojekt war noch reichlich kariertes Papier übrig, das sich prima für ein weiteres kleines Notizheft eignete:
  1. Papierstreifen messen und aus dem Altpapier ein schönes Cover suchen (hier: Sommermoosgraswiese, Gudrun Sjöden, letzten oder vorletzten Sommer).
  2. Aus der etwas festeren Titelseite des Katalogs (oder Magazin, Heft, etc...) etwas größer als die Papierstreifen einen Umschlag zuschneiden.
  3. Sollte das Umschlagpapier doch noch etwas zu labbrig sein, kann man mit Klebefolie (hier: Nussbaumholzoptik aus dem Baumarkt) oder einer weiteren Lage Papier innen verstärken.
  4. Alle Papierstreifen in der Mitte falten, ordentlich Knick auf Knick inneinanderlegen (ggf. mit Klemmen befestigen) und mit einer Pricknadel drei Löcher in den Mittelknick pieken: eins in die Mitte, eins einen schmalen Kleiner-Fingerbreit vom oberen Rand, eins am unteren Rand.
  5. Mit einer stumpfen Sticknadel und etwas Sticktwist verbindet man die einzelnen Teile miteinander: von innen in das mittlere Loch stechen, durch das obere Loch wieder zurück. Wieder in das mittlere Loch stechen und durch das unter zurück.
  6. Die beiden Fadenenden fest miteinander verknoten, Enden abschneiden.
  7. Nach Belieben mit Malerkrepp oder anderem Papier den Umschlag verzieren. Malerkrepp ist super, weil a) billig und b) kann man mit so ziemlich allen Stiften drauf schreiben. Auf Bildern kann man so einfach freie Stellen zum Beschriften und Bemalen schaffen.
 Ich nutze diese kleinen, recycelten Heftchen gern, weil man sie immer passend zu verschiedenen Themen oder Anlässen gestalten kann und sie in jede Tasche passen. Wenn man sich angewöhnen möchte, jeden Tag etwas zu notieren, erzeugen sie weniger Druck als ein schönes, teures, edles, gekauftes Buch, was ja immer gleich sinnvoll und wichtig sein soll.

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